Im Spiel mit Farben und Formen schaffe ich Blickfelder zu räumlichen Fantasien.
Früh im Leben hat es mich zu den Künsten gezogen, sei es in der Musik, im Tanz oder der Malerei. Ausgebildet im Feinhandwerk als Zahntechniker, habe ich nach einem gestalterischen Vorkurs 2013 den Bachelor in Bildender Kunst an der Hochschule für Design & Kunst in Luzern absolviert. Nach Abstechern in die Bereiche Sound und Film konzentriere ich mich heute auf meine ursprüngliche Leidenschaft, die Malerei.
Ein Grossteil meines Schaffens entstammt der Natur. Anlehnungen an traditionelle Muster und Ornamente aus verschiedenen Kulturen und indigener Tribal Art fliessen ebenfalls in meine Arbeiten ein. Während eines Studienaufenthalts 2012 in Jerusalem, an der Bezalel Academy of Arts and Design, kam ich zum ersten Mal in Kontakt mit Arabesken. Häufige Aufenthalte in Südindien haben mich ebenfalls beeinflusst. Meine Werke bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen traditionellen künstlerischen Techniken und der Frage nach kultureller Aneignung und Weiterführung.
Ich lebe und arbeite umgeben von Bergen und Seen in Luzern, im Herzen der Schweiz.

Foto: Matthias Jurt
Was kommt zuerst: Farbe oder Form?
Formen empfand ich lange als ein notwendiges Übel für meine Erkundungen mit Farbe als Material. Dies sehe ich mitlerweile anders. Es entsteht viel mehr eine unbewusste Interaktion zwischen Farbe und Form: immer neu und überraschend für mich! Ich verfolge unterschiedliche Herangehensweisen in meinen Gemälden. Allen gemein ist die spürbare physische Präsenz der Farbe als Material.
Ein zentrales Element meiner Bildsprache ist der Blockdruck. Dieser, durch die Textilindustrie weiterentwickelten Technik, welche stark die imperiale maschinelle Industrie befeuerte, bediene ich mich auf reduktionistische, manuelle Weise. Dies wirft Fragen nach kulturellem Erbe und der Ausbeutung von Menschen und Ressourcen auf unserem Planeten auf.
In einigen der Werktitel finden sich Bezüge zur Tier- und Pflanzenwelt. Diese entspringen einer animistischen Weltanschauung, in welcher alles Existierende beseelt ist.
In der Galerie zeige ich eine Auswahl meiner Arbeiten. Im Katalog findet sich ein Überblick zu meinem Werk.

Ausgestellte Werke im Restaurant de MATOS in Luzern
Es freut mich, dass seit dem 18. Januar Gemälde von mir in der Weinbar und im Restaurant deMatos zu sehen sind. Macht euch ein eigenes Bild davon und schaut einfach mal zum Lunch in der sympathischen Weinbar vorbei:-) Das Essen überzeugen durch die subtile Fusion aus spanischen und japanischen Einflüssen und einer Prise Punk!
Vergangene Ausstellungen
Zentral! XL im Kunstmuseum Luzern ( bis 8. Januar 2026)
Fotos: Marc Latzel
Martin Bütler
mail@martinbuetler.ch
+41 76 466 60 30
Luzern, Switzerland







